Schröpfen – nicht blutig
Beim unblutigen Schröpfen werden spezielle Schröpfgläser auf die Haut gesetzt. Durch einen sanften Unterdruck wird die Haut leicht angehoben. Dadurch entsteht eine lokale Reizung des Gewebes, die von vielen Menschen als deutlich spürbar, aber gut verträglich empfunden wird.
Die Schröpfgläser können je nach Zielsetzung an einer Stelle verbleiben oder vorsichtig über die Haut bewegt werden. Die Behandlung wird individuell dosiert und an die Empfindlichkeit Ihrer Haut und Ihres Gewebes angepasst.
Nach dem Schröpfen können vorübergehend runde Rötungen oder Verfärbungen entstehen. Diese sind eine typische Reaktion der Methode und können einige Tage sichtbar bleiben.
Unblutiges Schröpfen kann bei muskulären Spannungen und zur Unterstützung der Gewebewahrnehmung eingesetzt werden. Es ist eine ergänzende Behandlungsmethode und ersetzt keine notwendige medizinische Untersuchung oder Behandlung.
